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The Big Business Startup Industry

By | Startups

If you want to start your own business, a tremendous number of coaches, platforms and business books are waiting for you. You learn the relevant startup concepts like the Validated Learning and the Business Model Canvas. You burn your business plan and start investing your time wisely by going out of the building and test your assumptions with Minimum Viable Products. And still: Depending on the country and the statistics around 70% – 80% of all startups fail in the long run.

No big deal, right? Startup platforms, banks, insurance companies and accounting firms are pitching young entrepreneurs as if there were no tomorrow. Of course, if only 2 out of 10 startups survive there is a need of a huge number of entrepreneurs entering the funnel, so that enough succeed at the end. And as the risk lies on the shoulders of the entrepreneur who will invest his or her capital anyway into the services of the startup industry, everyone seems to be ok with these numbers. Except for the entrepreneurs of course.

Startup Wonderland

The startup industry makes us believe the world of startup companies is glamorous and exciting and motivates us to start our own business. You find headlines like „Be your own boss“, presented by a happy good-looking young fellow smiling relaxed in the camera.

However, everyone who has experienced the tough and often frightening founding years knows that we are presented here with a fake reality. Being a young entrepreneur means first and foremost leaving your comfort zone. Invest a lot to build your own thing, with little chance of success.

Startup Reality

We founders do not need cheers of encouragement, especially not from people with a safe, corporate salary, who have never founded a company from scratch. We also do not need any (seemingly) free start-up offers. Rather, what we need is honest feedback about our intentions and the reality that’s facing us. By coaches who can report from their own, first hand experience.

We believe we need more straight talk in the startup world. Not to demotivate but to help more courageous entrepreneurs succeed.

10 Buchtipps für Jungunternehmer

By | Business Books, Startups, Tools & Tactics

Viele Unternehmer haben Lehrgeld bezahlt und ihre Learnings in Büchern zusammengefasst. Wenn du diese Bücher verinnerlichst, steigen deine geringen Chancen als Jungunternehmer massiv. Hier ist unsere Top 10 Liste von Business Büchern für Startups:

  1. The Lean Startup
  2. Business Model Generation
  3. Start with Why
  4. The Startup Owner’s Manual
  5. The Design Thinking Playbook
  6. Crush it! (die komplette Neuauflage „Crushing it“ erscheint am 30.1.2018)
  7. Growth Hacker Marketing
  8. Silicon Valley
  9. The One Thing
  10. Will it Fly

Was sind deine Favoriten? Wir freuen uns auf deine Email an hello@doobox.tv

Update

Vielen Dank für eure Emails und Posts auf Linkedin! Gerne erweitern wir hier die Liste mit euren Empfehlungen: Buchtipps für Jungunternehmer

10 Tipps für die richtige Wahl des Buchhaltungs-Programms für Startups

By | Startups, Tools & Tactics

Startups sehen sich mit einer Unmenge administrativer Fragen konfrontiert. Darunter fällt auch der Entscheid, ob die Buchhaltung intern oder extern erfolgen soll. Noch vor einiger Zeit konnte man den Jungunternehmern mit gutem Gewissen die externe Lösung empfehlen. Denn Buchhaltungssoftware-Lizenzen waren teuer und die regelmässigen Installationen und Updates nicht für Jedermann fachlich zu bewältigen. Doch heute lautet die Empfehlung anders.

Die Cloud ändert alles

Cloud-Software verändert die Art und Weise, wie wir Startups und KMU arbeiten: Ortsunabhängig, automatisiert und mobil. Was noch in vielen KMU üblich ist, gehört schon bald ins Museum: Softwarelizenzen kaufen und anschliessend auf einer bestimmten Anzahl PC’s im Unternehmen installieren.

Vorteile von Cloud-Software sind u.a. die skalierbare Nutzung, die Reduktion von ICT-Investitionen sowie der Wegfall von Softwarewartung. Kritiker hingegen sehen Nachteile in der Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter und von der Internetverbindung sowie beim Datenschutz.

Cloud-basierte Buchhaltungssoftware

Wer kommt nun also in Frage, wenn es um cloud-basierte Buchhaltungssoftware geht? Die üblichen Verdächtigen sind Abacus, bexio und Sage sowie auch relativ neue Player wie Klara oder Valiant BusinessNet. Aber auch internationale Anbieter wie QuickBooks oder Xero werden bald mal auf den Schweizer Markt schielen. Es bleibt also spannend auf der einen Seite, und absolut verwirrend und unübersichtlich auf der anderen Seite.

Unser Ziel ist es hier, dir als Jungunternehmer verständliche Kriterien an die Hand zu geben, mit denen du hoffentlich den richtigen Entscheid triffst.

10 Kriterien für die Wahl der Buchhaltungssoftware

Mit den folgenden Fragen kannst du an den Anbieter treten und sein Angebot auf Herz und Nieren prüfen. Hier unsere Top 10:

  1. Welche Abläufe sind automatisiert? Ermöglicht die Software einen automatischen Bankabgleich und inwiefern werden Belegdaten automatisch ausgelesen und genutzt?
  2. Übermittelt die Software meine Zahlungen direkt ins E-Banking oder muss ich die Zahlungen über DTA/pain im E-Banking importieren oder im E-Banking manuell erfassen?
  3. Steuert die Software den gesamten Prozess von Angebot, Auftrag, Rechnung bis zur Fibu-Verbuchung und Mahnwesen? Oder deckt die Software lediglich einen Teil davon ab?
  4. Ist die Software webbrowser-fähig (wie bspw. bexio) oder arbeite ich über einen Remote-Dienst wie Citrix auf einem Server (wie bspw. Sage Cloud)?
  5. Kann ich PDF Belege (Rechnungen, Spesenbelege, etc.) zu den Buchungen hinterlegen?
  6. Ist die Software für die Skalierung deines Business vorbereitet, z.B. indem Fremdwährungen und Kostenstellen verarbeitet werden können?
  7. Verfügt die Software über ein tagesaktuelles Dashboard mit den wesentlichen Kennzahlen wie Liquidität, offene Rechnungen, Umsatz etc.?
  8. Kann der Treuhänder auf dieselben Daten zugreifen und wie viel kostet sein Account?
  9. Preis-/Leistung: Wie sieht das Mietmodell aus und wie die Kündigungsfristen? Wie ist die Benutzerfreundlichkeit? Wie gefällt mir das Design? Ist der Support kostenpflichtig?
  10. Wie oft werden Backups gemacht, an welchem Standort befindet sich das Rechenzentrum und wer haftet im Schadenfall (Datenverlust)?
Dynamisches In- und Outsourcing

Ein zusätzliches und insbesondere für Startups wichtiges Kriterium ist, dass der Entscheid, ob die Buchhaltung intern oder extern erfolgen soll, dynamisch getroffen werden kann. Was heisst das konkret?

Angenommen du startest dein Unternehmen mit begrenzten finanziellen Mitteln und möchtest die externen Kosten in der Startphase möglichst gering halten, sprich deine eigenen personellen Ressourcen einsetzen. Jetzt brauchst du einen Partner, der dir in einem Buchhaltungs-Crashkurs die wichtigen Geschäftsvorfälle und deren Verbuchung sowie typische Fallstricke bezogen auf dein Business Modell aufzeigt. Dieser Partner sollte dir auf Abruf und gemäss Bedarf zur Seite stehen.

In der nächsten Phase bekommt dein Startup Traktion und du möchtest deine wertvolle Zeit besser bei den Kunden investieren, statt dich mit interner Admin herumzuschlagen. Dies ist oft der Zeitpunkt, bei dem du den sogenannten „Product/Market-Fit“ erlangt hast und dein Unternehmen positiven Cashflow generiert. Du willst deine Buchhaltung mühelos und ohne Veränderung der Rechnungswesenprozesse outsourcen.

In der dritten Phase – es läuft immer besser – stellst du neue Teammitglieder ein. Deine neue Mitarbeiterin für internal Sales und Admin äussert den Wunsch, ihre vorhandenen Kapazitäten für die Verarbeitung der Kreditorenbelege zu nutzen, da sie über Basiskenntnisse verfügt und sich in diesem Bereich betätigen möchte. Du möchtest sie fördern und rufst du deinen Treuhandpartner an, um die Zuständigkeit für den Kreditorenprozess neu zu definieren.

Mit den richtigen Rechnungswesen- und Admin-Prozessen gelingt das dynamische In- und Outsourcing und dein Startup kann sich an die Umstände agil anpassen. Weitere Infos erhältst du bei unserem Partner leanrun ag. Hier kannst du direkt einen Termin buchen.

Das Geschäft mit den Jungunternehmern

By | Startups, Tools & Tactics

Wenn du ein Unternehmen gründen willst, findest du bei der Suche nach Unterstützung etliche Startup-Coaches, Internet-Plattformen und relevante Literatur. Du lernst die grundlegenden Startup-Konzepte wie das Validated Learning, das Minimum Viable Product und die Business Model Canvas. Mit ein wenig Recherche und gesundem Menschenverstand realisierst du die Sinnlosigkeit der Erstellung eines Business Plans und investiert deine Ressourcen in der Folge intelligent ins nächste MVP-Kundeninterview statt in 5-Jahrespläne. Und dennoch: Abhängig von Land und Statistik scheitern 50% bis 80% aller Startups.

Wir scheinen uns an diese Fakten gewöhnt zu haben. Startup-Plattformen, Banken, Treuhänder und Wirtschaftsförderungen werben um Jungunternehmer, als gäbe es kein Morgen. Klar, wenn nur 2 von 10 Startups überleben, braucht es viele Gründer, die oben in den Trichter marschieren, damit später unten genug rauskommen bzw. reüssieren. Und da das Risiko alleine beim Jungunternehmer liegt und er auch im Fall eines Misserfolgs sein Gründungskapital in die Dienstleistungen der Startup-Industrie investiert, können sich irgendwie alle mit dieser Situation anfreunden. Bis auf die Jungunternehmer versteht sich.

Startup Scheinwelt

Die Startup-Industrie suggeriert uns ein Bild vom Unternehmertum, das schöner nicht sein könnte: Collaboration, Teamwork, Startup-Groove. So präsentieren uns die Coaches, Rechtsanwälte, Treuhänder, Banken und Versicherungen die Startup-Welt und motivieren uns Gründer lautstark zum Schritt in die Selbständigkeit.

So sieht man dann beispielsweise Buswerbung mit der Überschrift „Werde dein eigener Chef“, auf der eine smarte Jungunternehmerin vom Plakat strahlt. Wenn ich solche Plakate sehe, frage ich mich, wer denn wirklich Werbung braucht, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Wen will man damit erreichen? Diejenigen, die sich nicht sicher sind? Die nicht überzeugt sind, dass sie ihrer Zielgruppe einen grossen Nutzen schaffen und diesen monetarisieren können? Wenn langfristig nur ca. 2-3 von 10 Startups reüssieren, wer wird dann wohl zu dieser Gruppe gehören? Welche Unternehmertypen werden es schaffen? Nein, diese Typen brauchen keine Buswerbung.

Startup Realität

Was viele Player der Startup-Industrie nicht verstanden haben: Viele Gründer gehen „All-In“. Einige nehmen finanzielle Mittel von Familie und Freunden auf, andere zapfen ihre Ersparnisse oder sogar die Vorsorge an (z.B. BVG-Kapitalbezug bei selbständiger Erwerbstätigkeit). Das Resultat ist bekannt: Die meisten scheitern. Bedeutet: Der Preis der Gründer ist verdammt hoch, und der Weg zurück ist hart.

Dass uns Gründern die Startup-Welt durch die Rosa-Brille gezeigt wird, hat vielleicht damit zu tun, dass viele „Startup-Berater“ selbst noch nie ein Unternehmen von Null aufgebaut haben. Jungunternehmer sein bedeutet in erster Linie, seine Komfortzone zu verlassen. Mit allen Konsequenzen. Dies führt zu harter Arbeit, stetigen Sorgen und finanziellem Druck.

 

Was wir Gründer brauchen

Jungunternehmer brauchen keine Schulterklopfer. Sie brauchen auch keine (scheinbar) kostenlosen Gründungsangebote, die wir ohne zu zögern innerhalb von 24 Stunden beanspruchen können. Was Jungunternehmer vielmehr brauchen, ist ehrliches Feedback über ihr Vorhaben und die Realität, die sie erwartet. Von Coaches, die lieber ein Mandat – sei es für Gründung, Buchhaltung, Rechtsberatung, etc. – sausen lassen, als einen Jungunternehmer, der noch nicht bereit ist, in die Selbständigkeit zu ziehen.

Startup Coaching – von Startups für Startups

Startups benötigen ihr Gründungskapital, um möglichst oft die Annahmen ihres Business Modells iterativ testen und anpassen zu können. Berater, Anwälte und Treuhänder müssen ihre eigenen Revenue Streams überdenken, wenn es das Ziel ist, die hohe Misserfolgsquote zu senken.

Soll mein Startup Gründungskapital ins Corporate Design investieren?

By | Startups, Tools & Tactics
Jungunternehmer fühlen sich oft überwältigt von all den Entscheidungen vor, während und nach der Gründung. Dies betrifft auch den Einsatz des Startkapitals. Investitionsentscheide – nachfolgend am Beispiel Corporate Design aufgezeigt – müssen deshalb zwingend in den richtigen Kontext gesetzt und kritisch beurteilt werden.

Startups müssen möglichst schnell ihr Business Modell und die darin liegenden Annahmen validieren. Wenn sie scheitern, haben sie es nicht geschafft, innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit den Product/Market-Fit zu erreichen. Ihr Kapital hat also nicht ausgereicht, um genügende Iterationen der Build-Measure-Learn-Feedbackschlaufe zu durchlaufen, um das Business Modell durch Kurskorrekturen, sogenannte Pivots, derart zu modifizieren, dass eine ausreichende Anzahl von Kunden positiv auf das Produkt- und Dienstleistungsangebot reagiert und sich der geschaffene Nutzen monetarisieren lässt.

Der richtige Mindset für Investitionsentscheide bei Startups

50% aller Schweizer Startups scheitern in den ersten 5 Jahren und weitere 20-30% vermögen langfristig nicht zu reüssieren. Und diejenigen, die überleben, ändern oft mehrfach ihr Geschäftsmodell. Durch diese Pivots ändern Startups systematisch ihre Elemente des Business Modells, wie beispielsweise das Kundensegment, die Auswahl der Features oder selbst das zu lösende Problem. In dieser Situation wissen Gründer nur eines: Dass ihr Geschäftsmodell auf unbestätigten Annahmen basiert und dass sie diese Hypothesen schleunigst validieren sollten.

In diesem Zusammenhang birgt jede Investition das Risiko, dass die Gründer durch den Verbrauch des Startkapitals nicht mehr genügend oft pivotieren, sprich ihr Geschäftsmodell anpassen können.

Die Relevanz von Corporate Design für Startups

Die Chance, dass ein Startup Kurskorrekturen in Bezug auf das Business Modell einleiten muss, ist sehr gross. Wie will man also beim Start wissen, wie das Corporate Design, die Marke und Bildwelt, ja selbst der Firmenname konzipiert werden muss? Die Antwort lautet: Man weiss es nicht.

Unser Anspruch als Gründer an das Corporate Design ist deshalb nicht vergleichbar mit demjenigen von etablierten Unternehmen. Was wir suchen ist eine Qualität des Corporate Designs, die Glaubwürdigkeit ausstrahlt und keine Türen verschliesst. Mehr nicht. Wir müssen mit geringstmöglichem Einsatz unserer finanziellen Mittel diese Qualität entwickeln. Ein Unternehmensauftritt also, der keinen Grund liefert, dass Kunden nicht interviewt bzw. gepitcht und das Business Modell nicht validiert werden könnte.

Marke und Corporate Design nach dem Product-Market-Fit

Sobald ein Startup Product/Market-Fit erreicht hat, sieht die Sache anders aus. Das Geschäftsmodell ist validiert, generiert Kunden und wirft positiven Cash Flow ab. Es liegt ein Rohdiamant vor, der nun durch professionelle Marken- und Kommunikations-Agenturen geschliffen werden kann. Diese externe Sicht kann zu diesem Zeitpunkt sehr befruchten und eine zentrale Aufgabe der Unternehmensentwicklung in den Mittelpunkt rücken: Vereinfachung durch Fokus und Klarheit.

Dass die professionelle Entwicklung des Corporate Designs erst nach dem Product/Market-Fit ein Thema sein sollte, hat auch damit zu tun, dass die Skalierung der Geschäftsidee, eingehend mit der Erweiterung des Teams, oftmals erst zu diesem Zeitpunkt erfolgt. Sich seiner Wurzeln, Botschaft und des Grundmotivs (Why) klar zu sein, ist gleichwohl essentiell für den Erfolg im Verkauf wie für die Rekrutierung von Mitarbeitern.

Go out of the building

Beispiele wie Groupon, AirBnB oder Instagram verdeutlichen, dass sich Startups in den ersten Jahren – bevor sie Product/Market-Fit erreichen – kontinuierlich in ihren Grundzügen verändern. Damit ändern sich auch die Grundlagen, auf denen professionelle Markenentwicklung basiert.

Die Auseinandersetzung mit dem Corporate Design ist in diesem Kontext eine von unzähligen Ablenkungen in der Startphase. Die Gründer verfallen dem Trugschluss des perfekten Businessplans und investieren ihre personellen und finanziellen Ressourcen in eine „Scheinrealität“, währenddessen ihr Geschäftsmodell immer noch auf Sand gebaut, sprich nicht validiert ist.

Ressourcen fürs Corporate Design vor Product/Market-Fit

Nachfolgend geben wir dir einige Ressourcen bekannt, die deinem Startup-Unternehmen ermöglichen, mit geringen Mitteln ein „Good Enough“-Corporate Design zu entwickeln:

  • Creative Market – Design Ressourcen für Logo und Corporate Design
  • Envato Market – WordPress Themes und Design Ressourcen
  • 99 Designs – Logoentwicklung
  • PEAK1.ch – Einfache Onepager Webseiten für Startups und KMU (übrigens ein Schweizer Startup)

Selbstverständlich stehen wir dir auch persönlich mit Rat und Tat zur Seite. So kannst du unseren kostenlosen Startup-Coaching Service nutzen und dein Meeting buchen. Hier geht’s zur Online-Buchung

 

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